Private Unfallversicherung: Erhöhtes Risiko im Alter

Zu einem Unfall kann es in allen Lebenslagen kommen. Doch nur in wenigen Fällen besteht auch Versicherungsschutz. Die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung sind begrenzt. Für viele Senioren besteht gar kein Schutz. Deshalb lohnt sich der Abschluss einer privaten Unfallversicherung besonders im Alter.

Private Unfallversicherung

Die gesetzliche Unfallversicherung schützt Versicherte vor Unfällen, die auf der Arbeit passieren. Die meisten Unfälle ereignen sich aber zu Hause und in der Freizeit. Hier sind Betroffene nur abgesichert, wenn sie zusätzlich eine private Unfallversicherung abgeschlossen haben. Die private Unfallversicherung kann also für jeden sinnvoll sein. Besonders ratsam ist sie allerdings für Senioren. Denn sie sind nur in Ausnahmefällen über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert – und dann auch nur in beschränktem Maße. Ihr Versicherungsschutz ist also deutlich schlechter, während ihr Unfallrisiko wesentlich höher ist.

Egal, wie selbstständig und fit Senioren noch sein mögen. Zu Unfällen kann es besonders mit zunehmendem Alter immer kommen. Manche Menschen sind während der Rente besonders aktiv. Sie machen Ausflüge, Fahrradtouren und Spaziergänge oder kümmern sich vermehrt um den Garten. Je aktiver sie sind, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls. Auf der anderen Seite gibt es Senioren, die alleine zu Hause leben und den Alltag nicht mehr so gut bewältigen können. Auch hier ist das Risiko hoch.

Die Folgen eines Unfalls lassen sich mit zunehmendem Alter immer schwerer überwinden. Ein Sturz kann schnell zu ernsthaften Verletzungen führen, die das Leben maßgeblich verändern. Wenn kein Versicherungsschutz besteht, stehen Betroffene nicht nur vor gesundheitlichen, sondern auch vor finanziellen Problemen. Die private Unfallversicherung fängt Kosten auf und kann unter Umständen noch um Pflege- und Hilfsleistungen, Unfallrente oder Todesfallleistungen erweitert werden.