Elektromobile: Für ein unabhängiges Leben

Viele Menschen nehmen im Alter weniger aktiv am Leben teil. Mangelnde Beweglichkeit, Koordination und Ausdauer sorgen dafür, dass viele Senioren kaum noch aus dem Haus kommen. Oft stehen Anstrengung und Angst im Vordergrund. Mit einem Elektromobil eröffnen sich wieder neue Möglichkeiten.

Elektromobile

Ein wackliges Gefühl in den Beinen oder sogar Schmerzen beim Gehen betreffen eine Vielzahl älterer Menschen. Dadurch werden sie im Alltag deutlich eingeschränkt. Wer sich ohne große Mühe nicht mehr außerhalb der eigenen vier Wände bewegen kann, verzichtet in der Regel lieber darauf. So befinden sie sich zwar auf der sicheren Seite. Allerdings geht auch eine Menge Lebensqualität verloren. Einkäufe, Spaziergänge, Kirchenbesuche oder kleine Ausflüge bleiben dann oft aus.

Nicht selten sind Menschen, die im Alter kaum rauskommen und keine sozialen Kontakte pflegen können, von Altersdepression betroffen. Damit der Antrieb im Leben nicht auf der Strecke bleibt, sollten Senioren die Möglichkeit erhalten, ihr Leben so aktiv und selbstständig zu gestalten, wie es die Gesundheit zulässt. Elektromobile können dabei eine große Hilfe sein. Die Fortbewegung ist sicher und die Bedienung einfach, sodass Menschen mit einer Gehbehinderung aktiv am Leben teilhaben können. Sie gewinnen ein hohes Maß an Selbstständigkeit, Unabhängigkeit und Flexibilität zurück. Denn mit einem Elektromobil können sie ohne fremde Hilfe weite Strecken zurücklegen und sogar Einkäufe transportieren.

Die Kosten für ein Elektromobil werden unabhängig vom Pflegegrad übernommen. Die Krankenkasse erkennt es als Hilfsmittel für die Mobilität an und kommt dafür auf, wenn das Elektromobil medizinisch notwendig ist. Das bedeutet, dass ein Arzt das Elektromobil als notwendiges Hilfsmittel verordnen muss. Für die Kostenübernahme ist außerdem entscheidend, dass das ausgewählte Modell bestimmte Kriterien erfüllt. Es darf eine Maximalgeschwindigkeit von 6 km/h nicht überschreiten. Es gibt auch Modelle, die schneller fahren. Diese werden allerdings nicht von der Krankenkasse bezahlt. Darüber hinaus muss das Elektromobil eine sogenannte Hilfsmittelnummer haben. Es bietet sich an, zunächst Informationen anzufordern und verschiedene Angebote zu vergleichen, um das ideale Elektromobil zu finden.