Curabox: Kostenlose Pflegehilfsmittel

Die Pflege zu Hause ist für viele Pflegebedürftige ein großes Anliegen. Das Problem: Kaum ein Haushalt ist mit den richtigen Pflegehilfsmitteln ausgestattet. Die Lösung: Sie können alles in einer Box nach Hause bestellen. Und die Pflegekasse zahlt.

Curabox

Wenn Pflegebedürftige zu Hause betreut werden können, hat das eine Menge Vorteile. Doch es wirft auch eine Menge Fragen auf. Nicht zuletzt die Unsicherheit, welche Produkte und Hilfsmittel notwendig sind, überfordert Betroffene und Angehörige oft. Was wird für die Pflege benötigt, woher bekommt man die Produkte und was kostet das Ganze?

Pflegehilfsmittel werden in fünf Produktgruppen (PG) aufgeteilt. Man unterscheidet zwischen Pflegehilfsmitteln

  • zur Erleichterung der Pflege (PG 50)
  • zur Körperpflege und Hygiene (PG 51)
  • zur selbstständigeren Lebensführung und Mobilität (PG 52)
  • zur Linderung von Beschwerden (PG 53)
  • zum Verbrauch (PG 54)

Bei den Produktgruppen 50, 52 und 53 handelt es sich um technische Hilfsmittel, die meistens von der Pflegekasse verliehen werden. Pflegehilfsmittel zum Verbrauch sind hingegen nicht wiederverwendbar. In der Regel sind sie für den einmaligen Gebrauch bestimmt und müssen daher immer wieder neu angeschafft werden. Es handelt sich um Bettschutzeinlagen, Schutzkleidung/Schutzschürzen, Einmalhandschuhe, Mundschutz und Desinfektionsmittel für Hände und Flächen.

Wenn ein Pflegegrad vorliegt, übernimmt die Pflegekasse jeden Monat 40 Euro für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch. Am einfachsten funktioniert das Ganze, wenn Betroffene oder Angehörige eine Box mit den entsprechenden Hilfsmitteln bestellen, die den Wert von 40 Euro nicht überschreitet. Diese bekommen sie nach Hause geliefert und es wird direkt mit der Pflegekasse abgerechnet. Empfänger müssen nichts zahlen, keine Belege einreichen und sich auch sonst um nichts kümmern. Sie werden jeden Monat mit den nötigen Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch versorgt.